Damals wie heute, das Freibad-Neheim steht mal wieder auf der Kippe!
„FFN“ steht für Förderverein Freibad-Neheim
So wurde der FFN geboren!
Geld regiert die Welt, auch in der Stadt Arnsberg ist das nicht anders. Allerdings ist hier das Gegenteil der Fall, Flaute im „Portemonnaies“! Dieses Defizit abzubauen war und ist ein vorrangiges
Ziel der Politiker und Verwaltung. Leistungen zu kürzen ist beinahe die einzige Möglichkeit die maroden Kassen halbwegs zu sanieren. Kein Wunder also, dass die Schwimmbäder und deren Defizit,
heute wie damals ein Diskussion-Dauerbrenner sind und waren. Innerhalb der Verwaltung war es an der Tagesortung zu diskutieren ob man das Neheimer Freibad schließen sollte. Denn zu diesem
Zeitpunkt wurde daran gearbeitet das Bäderangebot der Stadt attraktiver zu gestalten. Die Verwaltung arbeitete an er Verwirklichung eines denkbaren Großbades, dass aus geographischen Gründen am
Hüstener Freibad liegen sollte.
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Mit diesen Plänen verdichtete sich der Verdacht, dass das Freibad an der Jahnallee geschlossen werden sollte. Aus diesem Grunde fanden sich einige engagierte Neheimer Bürger am 30.Juli 1991
zusammen und gründeten den Förderverein Freibad Neheim. Die Gründungsmitglieder hatten sich zum Ziel gesetzt, das Freibad Neheim als leistungsfähiges Bad zu erhalten und zu erweitern. Die Stadt
sollte als Träger finanziell entlastet werden. Die Mitglieder starteten in einen Kampf den sie zu diesem Zeitpunkt nicht abschätzen konnten und der bis heute noch nicht beendet ist. Die
Geschichte des FFN ist unlösbar mit der Stadt Arnsberg und ihren Finanzen verbunden. Um die Forderung des Erhalts des Freibades gegenüber der Stadt zu zeigen, entschlossen sich die Mitglieder zu
einer sofortigen Unterschriftenaktion, die sehr erfolgreich war. Innerhalb von vier Tagen sammelte der Verein über 1000 Unterschriften und 40 Mitglieder traten dem Verein bei. Mit diesen Stimmen
im Rücken begannen Gespräche mit Stadtdirektor Dr. Günter Cronau und Bürgermeister Alex Paust. Mit eindrucksvollen Zahlen stellten sie klar, dass die Stadt gezwungen war das Defizit der Bäder zu
verringern.Die Hallenbäder, Freibäder und Lehrschwimmbecken schlugen mit jährlich vier Millionen Mark zu Buche, das Freibad Neheim „nur“ mit 212.000 DM!! Außer um das Freibad zu kämpfen,
organisierten sie Feste für Kinder! Neben dem Spaß gab es einen süßen Nebeneffekt es spülte etwas Geld in die Kasse. Es wurde eine Mini-Rutsche, Schaukelpferd, Wasserwippe, Wipp-Kleeblatt und ein
Wipp-Jumbo angeschafft. Im Sommer 1992 zählte man insgesamt 660.000 Besucher! Dennoch fehlten einige Besucher die wegen der gekürzten Öffnungszeiten auf andere Bäder auswichen.
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Neheimer Politiker wurden aktiv!
Trotz vieler Gespräche war das Schreckensgespenst „Schließung“ im Jahr 1993 noch nicht gebannt. Der FFN lud Neheimer Ratsvertreter an einem Tisch, um zu hören, in wie weit die Parteien hinter dem
Erhalt des Neheimer Freibades stehen. Im Bezirksausschuss sprachen sich die Parteien für den Erhalt des Bades aus. Auch die Öffnungszeiten und erträglichen Preise sollten ausreichend und
garantiert sein. Für Frühschwimmer wurde das Bad ab 6 Uhr wieder geöffnet. Dennoch zog man lange Gesichter, da einige Schwimmer den Weg ins Freibad nicht zurück fanden. Eine Kennenlern-Party
wurde organisiert, so konnten viele Kontakte untereinander geknüpft werden. Zusätzlich wurde die Zero-Party ein voller Erfolg. Auch wurde dieser Erlös sofort ins Freibad investiert. Für die
„Kleinen“ gab es einen Matschtisch und eine Wasserhenne. Die „Großen“ wurden Liegen angeschafft.
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Das Jahr darauf mussten weitere Liegen angeschafft werden. All diese Bemühungen wurden vom Jugendamt Arnsberg ausgelobt. Dem Freibad wurde das Prädikat „kinderfreundlich“ verliehen. Grund: Die
Schaffung eines besonders kinderfreundlichen Umfeldes! Die Bemühungen des FFN fand starke Unterstützung um es auf eine Basis stellen zu können.
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